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3.983 Finisher beim 39. Ötztaler Radmarathon 2019 in Sölden. Fünf überglückliche Rennradfahrer vom RSC Erftstadt gehören dazu. Der Ötztaler ist etwas ganz Besonderes im Leben eines Radsportlers. 238 Km und rund 5.500 Hm sind zu bewältigen. Das macht man nicht mal eben so. Für viele ist es das Ziel des Jahres welches mit unzähligen und Höhenmeter-gespickten Trainingsstunden einhergeht. Umso schlimmer wenn man kurz vor Schluss aussteigen muss. So Lutz Graf, der sich zuvor bei einer Ausfahrt das Schlüsselbein brach. Auch Antje Meyer, die in diesem Jahr die Damenmannschaft vertreten sollte, musste wegen einer Verletzung schweren Herzens absagen. Detlef Cöln, Karlheinz Reichart und Thomas Mühl sind das zweite Mal, Stephan Rademacher zum dritten und Ralf Winhoff sogar zum fünften Mal dabei. In den Tagen vor dem Event liegt förmlich ein Knistern in der Luft. Fahrradketten surren was das Zeug hält. Das gesamte Ötztal wird zur Flaniermeile für tausende Rennradfahrer. Da hat das Renn-Velo die ansonsten eher Mountainbike-Hochburg fest im Griff. Beim Fahrerbriefing und Pastaparty werden am Vorabend letzte Instruktionen erteilt. Wo sind Gefahren- und Verpflegungsstellen, welche Durchlaufzeiten sind verbindlich und die wohl entscheidende Frage – wie wird das Wetter. Da prognostiziert die Ötzi-Wetterfee „Lisa“ deutlich besser als in 2018. Es wird locker 10 bis 15 Grad wärmer. „Mein Lenker hat bei der Abfahrt vom Kühtai im letzten Jahr gewackelt weil ich so gezittert habe“, erinnert sich Stephan Rademacher. Dennoch darf die Regenjacke auch diesmal nicht fehlen denn ab dem Nachmittag sind Gewitter angesagt. Auf über 2.000m kann es in kürzester Zeit empfindlich nass und kühl werden. Dann ist es endlich soweit. Um 6:45 Uhr geht das RSC Ötzi-Team gemeinsam auf die Strecke. Vier Pässe sind zu bezwingen, Kühtai (2020m), Brenner (1377m), Jaufen (2090m) und Timmelsjoch (2509m). Alleine beim Timmelsjoch ist auf einer Strecke von 29 km ein Höhenunterschied von 1.759m zu absolvieren. Die diesjährige Ausgabe des Radklassikers steht im Zeichen des Murmeltiers. Murmeltiere haben gelernt, weit oberhalb der Baumgrenze zu überleben. Das zeichnet sie aus. Genau wie sie müssen auch die fünf RSC Teilnehmer ihre Kräfte in den kargen Höhen gut einteilen. Dazu gehört auch das Auffüllen der Energiespeicher wofür die gut organisierten Labestationen auf den jeweiligen Passhöhen und im Ziel sorgen. Für Detlef Cöln kommt es auf die richtige Nährstoffkombination an. „Ich mixe mir meine Getränke selbst und nutze den dafür vorgesehen Depotservice an den Pässen“. Einzigartig ist die Stimmung an der Strecke. Unermüdlich wird angefeuert. Mit Kuhglocken, Rattern und was sonst noch so Krach macht. „Bei meiner Zieleinfahrt nach Sölden habe ich noch mal so richtig in die Pedale getreten. Die Anfeuerungsrufe mobilisieren tatsächlich allerletzte Kräfte“, berichtet Karlheinz Reichart nach seiner Finisher-Premiere. Kurz nach halb Acht ist es vollbracht. Alle fünf RSC Fahrer sind wohlbehalten am Ziel ihrer Träume – alle mit Bestzeit. Stephan Rademacher finished mit bravourösen 9:28,26 h, Ralf Winnhoff bleibt ebenfalls mit 9:47,25 h unter der magischen 10 Stunden Marke. Tom Mühl mit 10:01,01 h nur knapp darüber. Auch Detlef Cöln legt im Rahmen seiner Altersklasse mit 11:03,29 ein Top-Ergebnis hin. Nach 12:41,42 rollt auch Karlheinz Reichart glücklich ins Ziel. Standing Ovations für diese Leistung. Die erhielt übrigens traditionell auch der allerletzte Fahrer bei seinem Zieleinlauf um 20:19 Uhr. Im nächsten Jahr steht bei der 40. Auflage des Ötztalers ein rundes Jubiläum an. Schaun wir mal wer sich dann dieser riesigen Herausforderung stellen wird. 

(H.Breuer)

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